|
|
|
|

Wenn Algen und Pilze die Fassade befallen
Zuerst die gute Nachricht: Die Qualität unserer Luft hat sich
in den letzten 20 Jahren deutlich
verbessert. Gegenüber 1985 ist der Schwefeldioxyd-Gehalt (SO2)
um 80% gesunken. Genau dieser Rückgang aber stellt uns vor
ein Problem: Algen und Pilze befallen vermehrt hausfassaden und
Dachuntersichten - deutlich erkennbar an der unschönen Grünfärbung
der Oberflächen. Ideale Bedingungen
Verantwortlich für die hässlichen grünen Schleier
ist neben der geringen Konzentration des giftigen
SO2 vor allem der Anstieg von an sich harmlosen Stickstoffverbindungen
in der Luft, die wie ein Dünger
auf die Mikroorganismen wirken. Hinzu kommt eine allgemeine Klimaveränderung:
Die Winter sind
wärmer und feuchter als früher. Wärme, Feuchtigkeit,
weniger SO2 und mehr Stickstoff - das sind ideale Bedingungen für
Algen und Pilze.
Begünstigt wird die grüne Plage zudem durch Bewuchs und
Gewässer in unmittelbarer Nähe von Gebäuden. Bäume,
Büsche und Hecken - oder ein Teich im Garten - lassen ein Mikroklima
entstehen,
in dem Pilze und Algen prächtig gedeihen. Vorbeugen
hilft
Veränderte Umweltbedingungen und klimatische Faktoren sind
also die Ursache, wenn Fassaden
grün werden. Damit ist auch klar, dass ein blosses Entfernen
und Überstreichen der befallenen Flächen langfristig keine
Abhilfe schafft. Gefragt ist vorbeugender Schutz.
Rechtzeitiges Vorbeugen erspart unschönen Ärger.
Um einen Befall bereits im Vorfeld zu vermeiden, sollten Sie sich
gemeinsam mit uns frühzeitig mit
den bestehenden Umgebungs- und Objektbedingungen bekannt machen.
|
 |
|